Mittwoch, 28. Januar 2026

Wo, wo ist mein Geld - Hip-Hop und Installation

Wo ist mein Geld Wekapi“ ist ein satirisch-absurder Hip-Hop-Sprechgesang aus dem Kunstprojekt Wekapi, der mit Sprachwitz, Wiederholungen und einem Hauch Verzweiflung das Gefühl thematisiert, dass unser Geld auf mysteriöse Weise verschwindet – obwohl man scheinbar kein Geld ausgegeben hat. 
-->Link zum Song

Die "Kleine Installation" zum Song
Mit schwarz/gelbem Rahmen im "Warn-Look"

Der Song:

Die zentrale Frage „Wo ist mein Geld?“ ist mehr als ein Klagegesang über finanzielle Not – Sie ist ein Aufschrei gegen systemische Ausbeutung, Konsumzwang und soziale Ungerechtigkeit.

- Kritik an ökonomischen Strukturen: Die Texte prangern Konzerne, Abo-Systeme, ständig steigende Preise und leere Versprechungen von Herstellern und auch von Arbeitgebern an.
- Gefühl der Ohnmacht: Wiederkehrende Motive wie „Sand in den Händen“ oder „mein Konto ist leer“ symbolisieren Kontrollverlust und existenzielle Bedrohung.
- Rebellion und Widerstand: Die Zeile „Fi**t die Kasse“ ist ein radikaler Ausdruck von Frustration – ein Ruf nach Befreiung aus einem System, das nur nimmt.

Der Sprachstil

Der Text ist bewusst roh, direkt und emotional:
- Umgangssprache und Slang („Zocken“, „fott“, „Zoff“) erzeugen Nähe und Authentizität.
- Repetitive Struktur („Wo ist mein Geld?“) verstärkt die Dringlichkeit.
- Poetische Elemente: Trotz der Härte finden sich lyrische Bilder („Das Geld verbrennt wie Feuer“, „leben von Luft und Liebe“), die die emotionale Tiefe des Songs unterstreichen.

Die visuelle Gestaltung der kleinen Installation

- Die am schwarz-gelben (Warnfarbe) Bilderrahmen montierte leere Geldbörse  symbolisiert die materielle Leere und emotionale Ausweglosigkeit.
- Vinyl-Schallplatte und Streaming-Icons: Verweisen auf die musikalische Umsetzung als mp3-File und die digitale Verbreitung – ein Brückenschlag zwischen analoger Nostalgie und moderner Realität.
- Typografie und Layout: Der Text ist wie ein Manifest ins Bild gesetzt – plakativ, wie ein Protestplakat.

 Musikalische Dimension

Die Installation ist zugleich ein Musikrelease – das Lied „Wo ist mein Geld Wekapi“ ist z.B. auf Spotify, Apple Music und YouTube verfügbar. Das macht die Arbeit zu einem transmedialen Kunstwerk und wirkt
- visuell (Installation und Poster),
- lyrisch (Text),
- auditiv (Song)
- und sozial (öffentliche Kritik)

Die Installation lädt zur kollektiven Identifikation ein – besonders für jene, die sich von der modernen Ökonomie abgehängt fühlen.

Kontext im Wekapi-Projekt

Im Rahmen von Wekapi, das sich mit regionaler Identität, kollektiver Erinnerung und künstlerischer Selbstermächtigung beschäftigt, steht diese Installation exemplarisch für:

- Alltagsnahe Kritik mit künstlerischen Mitteln
- Empowerment durch Ausdruck – Musik als Ventil
- Verbindung von Kunst und Aktivismus

 Und nun zum Song

- Titel: Wo ist mein Geld  
- Künstler: Wekapi (feat. Wilfried W. Koch)  
- Veröffentlicht: 20. November 2025  
- Label: 10706568 Records DK  
- Dauer: ca. 2:12 Minuten  
- Genre:
  Spoken Word / Experimental Hip-Hop  

- Verfügbar auf 26 Streaming-Diensten wie:
YouTube, Anghami, Amazon Music, Spotify, itunes ....
Inhalt & Interpretation:

Der Song ist eine Mischung aus poetischer Klage und gesellschaftlicher Satire.
Er spielt mit der Frage:
„Wo wo ist mein Geld? Ich hab doch gar nichts gekauft…“

Diese Zeile wird mantraartig wiederholt und variiert – ein Stilmittel, das sowohl die Absurdität als auch die emotionale Dringlichkeit unterstreicht.
Der Sprecher zählt auf, was sie nicht gekauft hat: keine Schuhe, keine Reise, kein Schnickschnack – und trotzdem ist das Geld weg.

Stilistische Merkmale:

- Wiederholung & Rhythmus: Die ständige Wiederholung von „Wo wo ist mein Geld“ erzeugt eine hypnotische Wirkung – fast wie ein verzweifelter Zauberspruch.

- Klang & Performance: Die Stimme wirkt suchend, fragend, manchmal anklagend – ein performativer Sprechgesang der zwischen Rap, Lyrik und Klangkunst oszilliert.

Im Kontext von Wekapi passt der Song perfekt zur künstlerischen Strategie des kollektiven Fragens und Erinnerns.
Er ist Teil der Installation mit 
Cover-Foto,
Ideen-Grafik,
Liedtext und 
leerer Geldbörse. 
Der Text beschäftigt sich mit Geld, Wert, Konsum und Unsichtbarkeit – Themen, die in vielen Wekapi-Projekten mitschwingen.


Zusammenfassung

„Wo ist mein Geld Wekapi“ ist kein klassischer Popsong,
sondern ein künstlerisches Statement – humorvoll, kritisch, poetisch.
Er lädt dazu ein, über den Wert von Dingen, über ökonomische Unsicherheit und über das Verschwinden von Ressourcen nachzudenken – mit einem Augenzwinkern und bleibt wie ein Echo im Kopf.

Der Hip-Hop-Text:

Wo Wo ist mein Geld ? 
Ich frag mich schon lange.
Alle zocken mich ab.
Mir ist Angst und Bange.
Steuern, Gebühren, die Abos zu teuer.
Mein Konto ist leer.
Das Geld, verbrannt wie Feuer.

Wo ist mein Geld ?
Es rennt mir davon.
Wie Sand in den Händen. Weg ist der Lohn.
Betrüger, Konzerne.
Ich bin kaum noch frei.
Es gibt dir keiner was.
Alles pfeift auf mein Schreien.

Der Chef verspricht mir, aber nie krieg ich mehr.
Die Preise steigen schneller.
Ich hab nix zum Verzehr.
Netflix, Amazon, all diese Verträge.
Du sitzt im Minus, nur Abziehn, Betrug und Schläge.
Ich wollt Träume leben, doch alles sie nehmen.
Sie wollen mein Geld und nix bleibt zum Überleben.
Mach die Musik laut - Ich schrei auf der Straße.
Wo ist mein Geld ?
Verdammt - Fickt die Kasse.

Wo ist mein Geld ?
Es rennt mir davon wie Sand in den Händen. Weg ist der Lohn.
Betrüger, Konzerne. Ich bin kaum noch frei.
Es gibt dir keiner was !
Alles pfeift auf mein Schreien.

Wo sind die Münzen?
Das Geld ist fott.
Ich soll leben von Luft und Liebe.
Aber das Leben ist Zoff.
Alle ziehen die Scheine. 
Alle greifen zu.
Ich will was behalten.
Lasst mich endlich in Ruh !!

Wilfried W.Koch Ramersbach - 28.01.2026 -

Montag, 26. Januar 2026

Wintersong „The Krummendahler Wooden Sticks Calendar“

Der Wintersong „The Krummendahler Wooden Sticks Calendar“ aus dem Wekapi-Kunstprojekt ist ein tief berührender, englischsprachiger Countrysong aus Deutschland, der in lyrischer Klarheit eine Geschichte von Erinnerung, Ritual und Vergänglichkeit erzählt: Für das alte, fromme Bauernpaar vom Krummendahl-Hof ist der Sonntags Kirchgang sehr wichtig. Um die Wochentage zu zählen und den Sonntag nicht zu verpssen, benutzen sie eine Schmadtopf mit 6 Holzstäbchen als Kalender. So zählten sie die Wochentage. Aber sie verpassten Weihnachten, da das einfaches Zählsystem das Fest nicht berücksichtigte. Von schweren Schuldgefühle geplagt, wurden beide sehr krank. Noch der "letzten Ölung" sind sie aber in Frieden gestorben. Der Krummendahler Hof wurde geschlossen und verfiel.
Das Motiv; Grafik von wwkoch

Musikalischer Stil und Hintergrund

- Genre:
Countryballade mit erzählerischem Charakter, typisch für amerikanische Folktradition, aber hier mit deutscher Regionalverankerung.

- Sprache:
Englisch – ungewöhnlich für ein deutsches Kunstprojekt, aber bewusst gewählt, um universelle Themen wie Alter, Glaube und Zeit aller Welt zugänglich zu machen.

- Hintergrund:
Die Story erschien als Novelle in "Sagen und Legenden der Eifel" von Hans-Peter Pracht, S.102 ff. 
Gemäß Pracht verstarb das Paar 1821. Nach  Recherchen von Elke Flasshaar starben die beiden letzten Bewohner, das Ehepaar Peter Joseph Schmitt *1753 und Anna Gross *1768 schon am 5. Feb. 1803 auf dem Krummendahler Hof, wie aus dem Kirchenbuch hervor geht:
Das Lied mit dem englischen Text und dem Cover-Bild von wwkoch stammt aus dem intermedialen Projekt Wekapi, das Bild, Text, Musik und in diesem Fall regionale Geschichte miteinander verknüpft.

 Inhalt und Gliederung

1. Strophe: 
Einführung in Ort und Figuren
- Ort:
Deutschland, Eifel, Brohltal, nahe der
Burg Olbrück – eine reale Landschaft, poetisch überhöht.
- Figuren:
Ein älteres, frommes Bauernpaar, „devout and earth-bound“ – tief verwurzelt in Glaube und Boden.
-Das Motiv:
Der Hof „Krummendahl“ ist bereits verfallen – „now lost to the ground“ – ein Hinweis auf Vergänglichkeit und Erinnerung.

 Chorus:
Rhythmus des Lebens mit Wiederkehrender Struktur: Arbeit unter der Woche, Kirchgang am Sonntag.
- Kleidung als Symbol: „weekday attire“ vs. „best clothes“ – ärmlicher Alltag und Sonntags Festlichkeit, Profanes und Sakrales.

 2. Strophe: 

Der Holzstäbchen-Kalender
Die Vergesslichkeit im Alter wird durch ein einfaches Ritual kompensiert: 6 Holzstäbchen im Tontopf als einfacher Kalender.
- Symbolik: Der Kalender ist ein Akt der Selbstermächtigung, aber auch ein fragiles System.
- Poetische Kraft: „till the pot was bare“ – das Leeren des Topfes als Countdown zur Erfüllung des christlichen Sonntagsgebotes. 

Bridge:

Der tragische Wendepunkt
- Kalter Winter, Scheitern: Die Holzstäbchen zählen nur Wochentage, nicht die Feiertage – Weihnachten wird so verpasst.
- Emotionale Tiefe: „no sound in their head“ – das Schweigen der Glocken wird zur existenziellen Leere.
- Konflikt: Das Ritual versagt – und mit ihm die Verbindung zur christlichen Gemeinschaft.

3.Strophe und der Final Chorus:

Erlösung und Abschied
- Sakrament der "Letzten Ölung" bringt Frieden.
- Tod als Übergang: „crossed the heavenly line“ – eine sanfte Metapher für das Sterben.
- Schlussbild: Der Hof schließt seine Tore – Endgültigkeit, aber auch Vollendung.

Stilistische Mittel:

- Reimstruktur: Paarreime, einfache Metrik, volksliedhaft und dadurch zugänglich.
- Wiederholung: Der Chorus schafft Rhythmus und Ritual 
- Einziges Dialogelement: Die Szene mit den Kirchgängern aus dem Nachbarort Schelborn bringt Lebendigkeit und Kontrast.

Interpretation:

Der Song erzählt über das Altern, über das Festhalten an Ordnung in einer Welt, die sich entzieht.
Die Holzstäbchen sind der Ersatz für Kalender, aber auch für innere Orientierung.

Regionale Verwurzelung: Eifel, Niederzissen, Schelborn, Burg Olbrück – reale Orte werden zu mythischen Schauplätzen.
Fehler und doch Vergebung: Das Verpassen von Weihnachten wird nicht verurteilt, sondern in Gnade aufgelöst.

Das Cover für die Tonträger:


Nach den Vorgaben der amerikanische Streaming-Dienste wie i-tunes, Apple-Music oder Amazon-music wurde das Cover von wwkoch entworfen. Dabei muss auf Faktoren wie Auflösung, Abmessung, aber auch politische Korrektheit (Schlimme Wörter, Gewalt, Sexismus oder Politikaussagen sind streng verboten) geachtet werden.

Veröffentlichungen

Der Song wurde bisher bei 25 Streaming-Diensten veröffentlicht.

Link zum Lied

Eine Link zum Lied auf die private Youtube-Seite von wwkoch (youwiko);findet man hier:

Besonderheit im Wekapi-Kontext

- Ein typischer Song aus dem Kunstprojekt Wekapi, in dem lokale Geschichte in universelle Poesie verwandelt wird.
Aber durch englischer Sprache und der Stilrichtung als Countrysong wird deutsche Eifel-Landschaft, Frömmigkeit und spiritueller Symbolik zu einem transkulturellen Werk.

Der orginale Liedtext:

Freitag, 2. Januar 2026

wwkoch art

Vorab mein Neujahrs-Song
als Musikvideo --> Happy new year
Mein Neujahrsong wurde in deutscher und in englischer Sprache veröffentlicht.
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Die Marke wwkoch

ist der Künstlername von Wilfried Willi Koch aus Ramersbach
- wobei "Willi" der Name seines Vaters ist
und "Art" für Kunst steht.


Bevor wwkoch sich ganz der Kunst widmete, war er als Techniker, Ökonom, Dozent und  Regierungsbeamter tätig. 
Fotograf seit seinem 12. Lebensjahr mit über  500.000 Fotos als gesammelte Werke.
Fotomontagen im eigenen Fotolabor oder am PC mit Gimp oder Photoshop gehörten seitdem zum Stilmittel.

Im Berufsleben war er zeitweise als technischer Zeichner und Fotograf tätig.

Bildende Kunst und Musik prägt sein ganzes Leben.

Sein neues geplante Kapitel Kunst ist künstlich im Projekt Wekapi befasst sich mit neuen Bildern, Objekte, Gedichte und Musik von wwkoch.
Die Tools, die bei all seinen Projekten zum Einsatz kommen sind Kamera, Stifte, Pinsel, Computer, Grafiktablett und auch die Ki.

Im Kunstprojekt Wekapi produziert wwkoch am Ende immer Musikstücke mit passender "Plattenhülle" (Cover).
65 Songs sind weltweit über 25 Streaming Dienste wie z.B. Spotify, Youtube oder Apple-musik verfügbar.


So z.B.: "Unser Stadtbild -Wir gehören dazu"

oder

 "Neighbors hearin' good music, whether they like it or not"

Immer mit selbstgestaltetem Cover:

Exemplarisch ist auch der Song vom
 Möler Bock - Der kölner Maler, der noch nie ein Bild gemalt hat:


Wekapi ist ein musikalisch-künstlerisches Projekt von wwkoch ( Wilfried W. Koch aus Ramersbach ), das sich durch inspirierende Texte, Musik und eine positive Botschaft auszeichnet. Wekapi verbindet die Kunst, Gemeinschaft und Lebensfreude.

Was ist Wekapi?

Wekapi ist ein Akronym mit tiefer Bedeutung:

- W – Wir: Gemeinschaft und Zusammenhalt  
- e – Erleben: Das Leben bewusst und individuell gestalten  
- k – Kunst: Ausdruck von Können und Kreativität  
- a – Als: Als Mensch
- p – Positiv denken: Brücken bauen mit Musik und Licht  
- i – Inspiration: Die Kraft, die durch Dunkelheit bricht

Das Projekt versteht sich als künstlerische Einzelwerke, die Musik, Poesie und visuelle Kunst vereint, um Menschen zu berühren und zu verbinden.

Musik von Wekapi & Wilfried W. Koch

Einige veröffentlichte Werke:


 All Around the World“ ein Song, der musikalische Vielfalt und positive Botschaften vereint und dabei Hörerinnen und Hörer auf eine emotionale, globale Reise mitnimmt.
Stil: Pop und Electronica mit progressiver, dynamischer Struktur, variabler Instrumentierung, expressive Klangfarbe und eingängiger Melodik
Inhalt: Weltweite Inspiration, Verbundenheit, kreativer Ausdruck und positive emotionale Wirkung, vermittelt durch Text und musikalische Gestaltung


- „Neue Brücken bauen an der Ahr“  
  Ein Folk-inspiriertes Album, erschienen am 20.11.2025 bei 10706568 Records DK.  
  Komponist & Texter: Wilfried W. Koch  
  → Album auf Qobuz 

- „Aus guten Gedanken wird ein Bild ein Lied“  
  Ein poetisches Stück, das die kreative Kraft positiver Gedanken feiert  
  → YouTube-Link zum Song


Alle Wekapi-Songs von wwkoch sind weltweit auf folgenden Internet-Musik-Plattformen verfügbar
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